Die Begasung von Pflanzen und Pflanzengesellschaften mit Spurengasen im Freiland ist ein wichtiges Hilfsmittel der experimentellen Botanik. Dies gilt besonders dann, wenn sich Kammern und Gewächshäuser für die Untersuchung deshalb verbieten, weil die gewonnenen Ergebnisse auf die Umwelt extrapoliert werden sollen.
Freilandbegasungssysteme müssen, entgegen den Einflüssen von Wind und Wetter, oft über Jahre eine vorgegebene Gaskonzentration in engen Grenzen aufrechterhalten. Örtliche und zeitliche Schwankungen der Gaskonzentration ("Ausreißer") können das zu beobachtende biologische System irreversibel beeinflussen und damit die Ergebnisse in Frage stellen. Dies alles stellt besondere Anforderungen an Feldbegasungsanlagen.

PlumeX (FACE, CO2)
Freiland-Begasung mit Spurengasen: konstante CO2-Konzentration über Jahre, ohne Kammer und Gewächshaus.
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ThermoplumeX
Erwärmung natürlicher Pflanzengesellschaften mit Infrarotstrahlern, seit 2012 im Dauerbetrieb.
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Niederschlagsmanipulation
Das dritte Glied: gesteuerte Beregnung im Freiland, ergänzt CO2 und Wärme zur geschlossenen Einheit.
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